Am Freitag, den 28.11.2025 ab 14 Uhr fand die 3. Adventsfeier der Bildungspaten im Bootshaus in Fechenheim statt.
Von derzeit 37 Bildungspaten waren 25 gekommen.
Die Tische waren vom Team des Bootshauses wunderschön geschmückt mit weihnachtlichen Tischdecken und Tannenzweigen.
Es gab Kaffee und Kuchen, wer wollte konnte auch was "Warmes" aus der Karte bestellen.
Was viele Bildungspaten taten, denn einige Bildungspaten waren ja direkt vom Unterricht an 2 Schulen ins Bootshaus gekommen und hatten Hunger!
Auch die Stadtverordneten Jan Klingelhöfer und Stella Schulz-Nurtsch waren unserer Einladung gefolgt und hatten sich über die Einladung gefreut.
Beide bedankten sich sehr bei uns für unsere Arbeit, Kindern beim Deutschlernen zu helfen.
Sie hebten hervor, wie wichtig diese Unterstützung in den Stadtteilen ist und sicherten uns auch weiterhin ihre Hilfe zu.
Wir bedankten uns dafür und für die Unterstützung der Stadt Frankfurt seit vielen Jahren. Denn ohne die Hilfe und Unterstützung könnten
wir das alles gar nicht leisten.
Anschließend trugen 3 Bildungspaten weihnachtliche Gedichte vor.
Hans Meurer ließ ein Gedicht von Loriot vor, Helga Lorenz eines in Frankforterisch und Renate Eiffert eines aus ihrer Heimat.
Alle Gedichte sorgten für viel Gelächter.
Nach einem schönen Nachmittag mit viel Lachen und "Gebabbel", denn hier hatten die Bildungspaten Zeit, sich auszutauschen,
gingen alle fröhlich nach Hause.
Bis nächstes Jahr!
Die Bildungspaten wünschen eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr 2026!
Viel Spass hatten wir mit dem Theaterstück "Börni will hoch hinaus" an unseren vier
Schulen.
Vom Kindertheater Herzstück aus Butzbach-Maibach kam der Clown Börni (Schauspiel und Musik: Bernhard Staudt).
Die erste Vorstellung war am 7.11.2025 an der Schule am Mainbogen und direkt danach in der Freiligrathschule.
Am 17.11.2025 konnten sich die Kinder der Konrad-Haenisch-Schule und der Schule am Ried daran erfreuen.
"Börni liebt die Herausforderung und treibt sie in diesem Stück auf die Spitze.
Wird Börni mit Spontanität und Kreativität die auftauchende Hürde überspringen?
Um die Herausforderung zu meistern, braucht Börni Mut, Unterstützung aus dem Publikum
und muss über sich hinauswachsen. Börni meint:
„Jeder ist ein Naturtalent und hat das Zeug zum Star.“
Es ist ein Theaterstück zum Mutmachen. Mit der Ukulele und seinem Song: ""Zögere nicht, zeig
was du kannst, pack sie weg deine Angst! Jeder kann was, das ist wirklich wahr, glaub nur dran, ..."
hat er das auch musikalisch zum Ausdruck
gebracht.
Ein herzliches Dankeschön
geht an den Verein ANWR Kinderhilfe e.V.,
der für alle Aufführungen an den vier Schulen die Kosten übernommen hat.
Am Freitag, dem 27. Juni hatten wir Bildungspaten unser alljährliches Sommerfest. Im "Fechemer Bootshaus" ließen wir uns Essen und Trinken in gemütlicher Runde schmecken, und Gabi Roth ließ das letzte Jahr Revue passieren. Als Dankeschön für ihr unermüdliches Angagement erhielt sie einen wunderschönen Blumenstrauß und freute sich sehr über einen Gutschein für ihre Lieblingsboutique. Annette Elbe überraschte uns mit einem Gruß aus der Ferne.
Fortbildung in eigener Sache an zwei Freitagnachmittagen zugunsten der Kinder
Kindern mit Migrationshintergrund beim Deutsch lernen helfen, sprechen üben, unsere Kultur näher bringen – das sind Aufgaben
von uns Bildungspaten. Dafür braucht es Einfühlungsvermögen, Verständnis für die Kinder und Geduld. Jedoch genügt das?
Wir fragten uns: Wie gehen wir mit Problemen unserer Kinder und Jugendlichen um, wie mit anderen Kulturen und Religionen.
Wie bekommt man Zugang zu stillen und traumatisierten Kindern, wie kann man mit Analphabetismus umgehen?
Zur Beantwortung dieser Fragen holten wir uns Unterstützung. Unser Bildungspate Hans Meurer nahm dazu Kontakt zu
Frau Prof. Dr. Michaela Köttig (Kommunikation, Gesprächsführung und Konfliktbewältigung) auf.
Daraufhin trafen wir uns an drei Terminen nach dem Unterricht für jeweils zwei Stunden mit der Referentin Frau Connie Castein.
Wir besprachen unter anderem die Themen:
_ Welche Werte leben wir mit den Kindern
_ Methoden zum Umgang mit Kindern mit Fluchterfahrung
_ Was ist ein Trauma – Schutz und Risikofaktoren bei Kindern und Jugendlichen
_ Wie gehen wir mit Kindern um, die noch nie in einer Schule waren
_ welche Handlungsoptionen gibt es.
Unser Fazit
Wir erfuhren einiges über die Auswirkung von Fluchterfahrung, Traumata und zu Hintergründen kultureller, familiärer Konstellationen.
Der Schwerpunkt lag auf der psychologischen Ebene. Durch den Umfang der Themenbereiche gab es weniger direkte Hinweise
zu konkreten Umgangsweisen.
Es wurde jedoch deutlich, wie wichtig unser Engagement ist, und wie viel wir dabei richtig machen.
Durch die 1:1 Betreuung bringen wir den Kindern nicht nur die deutsche Sprache näher.
Wir bieten den Kindern in einem geschützten Rahmen die Möglichkeit, außerhalb von Eltern und schulischem Unterricht, wahrgenommen
zu werden.
Unsere Aufgabe ist es, sie beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. Je nach ihren Sprachkenntnissen geschieht das durch mimisches Erklären von Worten, dem Vermitteln der Grammatik
oder auch durch einfache Gespräche.
In unserem Umgang mit ihnen erfahren sie Aufmerksamkeit, Toleranz, Akzeptanz – und letztlich können wir ihnen so unsere Kultur und
unsere Werte vermitteln.
Alles zusammen bedeutet schließlich Integration.
